Abschlussfahrt der Klasse 10b nach Köln

Wir, die 10b, sind am 13.8.2018 mit dem Zug zur Abschlussfahrt nach Köln gefahren. Als wir nach einer vierstündigen, erlebnisreichen Bahnfahrt am Kölner Hauptbahnhof ankamen, mussten wir erst einmal mit unseren Koffern 1.5 km weit durch die Kölner Innenstadt gehen. Die komischen Blicke der Passanten blieben einem da nicht erspart. Im A&O Hostel angekommen, sind wir in die Zimmer eingezogen. Danach gab es eine Einweisung in die Regeln des Hostels. Der erste Schock für manche war, dass man die Möglichkeit hatte ab 6 Uhr zu Frühstücken. Das „ab“ wurde in der ersten Aufregung von einigen überhört… Es gab ein vielfältiges „All you can eat“ Frühstücksbuffet. Abends durften wir dann selbstständig Essen gehen. An Tag zwei ging es schon sofort richtig los: zuerst gab es eine Köln Stadtführung, dann waren wir in einer Synagoge, wo die Jungs eine Kippa tragen mussten, aber durch den guten Religionsunterricht konnten die einen oder anderen auch ein wenig Schlaf nachholen. Nach der Synagoge ging es direkt weiter zum Kölner Schokoladenmuseum. Man konnte viel über Schokolade lernen und diese auch probieren. Der Spannungsfaktor war dort allerdings nicht so hoch. Wir waren auch im Kölner Dom, wo es viel zu sehen gab. Zwei von uns sind sogar alle 533 Stufen hoch gegangen. Danach war dann die lang ersehnte Freizeit zum Shoppen und Essen gehen nötig. Am Mittwoch haben wir das NS-Dokumenta-tionszentrum besucht, wo wir uns zuerst dachten: „Was hat sich Herr Thomas dabei nur gedacht?“ Aber im Nachhinein war es sehr interessant und beeindruckend solch ein Gebäude im nahezu originalen Zustand zu betreten. Nach etwas Freizeit ging es in eine Moschee, wo die Mädchen eine Kopfbedeckung tragen mussten. Die Moschee war von innen sehr schön und durfte nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Leider war Donnerstag unser letzter ganzer Tag in Köln aber dafür auch der coolste, weil wir das MMC Filmstudio besuchen durften. Wir haben die bis dahin unausgestrahlte Kulisse von Alarm für Cobra 11 gesehen und auch die Container von Promi Big Brother. Aber leider haben wir dort keinen Schauspieler getroffen. Abends wollten wir uns einmal den Kölner Dom anschauen, allerdings war er bei Dunkelheit nicht viel beeindruckender als am Tag, da er nicht von vielen Lampen angestrahlt wurde. Am Freitag war dann nur noch die Abreise angesagt. Nun ging es zurück nach Lüneburg. Die faulen Leute sind vom Hostel mit der S-Bahn zum Bahnhof gefahren, während die anderen sportlich durch den Regen mit ihren Koffern gegangen sind. Dann sind wir mit dem Zug zurück nach Lüneburg gefahren, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwartet haben.

(Johanna 10b, Shanice 10b)