Schon mal Ankerlift im Ausland gefahren?

Die Schüler der 7. Klassen der Realschule und einige Hauptschüler haben diese Erfahrung bereits gemacht –mehr oder weniger erfolgreich. Denn vom 18. bis 24. März waren wir auf Skifreizeit im tief verschneiten, eiskalten Bayern. Das heißt: Zum Skifahren brachte uns der Bus täglich nach Österreich, allerdings dauerte die Fahrt „ins Ausland“ nur zwei Minuten. Jedenfalls war die sechstägige Skifahrt ein tolles Erlebnis für alle.

Nur der Ankerlift bereitete einigen Schülern gewisse Schwierigkeiten. Der Lift sieht aus wie ein Anker, den man sich unter den Po klemmt, man lehnt sich ein wenig dagegen und mit den Händen hält man sich an der Stange fest – und ab geht es den Hang hinauf, mit parallel ausgerichteten Skiern. So ist zumindest der Plan. Nach dem einen oder anderen Unfall, von dem niemand Schaden nahm, hatten wir schließlich alle den Dreh, besser gesagt: den Stand, raus. Das Skifahren machte allen Riesenspaß  ̶  für fast jeden von uns war es eine neue Erfahrung. Wir hatten super Skilehrer/innen, die uns toll unterstützt haben. Untergebracht waren wir in Dreier-, Vierer- und Fünferappartements im Hotel Pfeiffermühle. Nachmittags nach dem Skifahren waren wir alle ziemlich kaputt. Und morgens war es anstrengend, in die Skischuhe zu steigen, aber wir konnten uns bei einem ausgiebigen Frühstück für die Piste stärken.

Also, es war ein unglaubliches Erlebnis und das Skifahren werden wir nie vergessen.

Clara Bachem, Kl.7b