Wer hat Weihnachten erfunden?

Andere Länder, andere Sitten. In Italien spielt die leicht vergessliche Hexe Befana eine große Rolle beim Weihnachtsfest. In Schweden zaubert die heilige Lucia Licht in die dunkle Jahreszeit, und in Polen wird ein zusätzliches Gedeck auf den Tisch gelegt – kann ja sein, dass ein Überraschungsgast an der Tür klingelt. Man stelle sich vor, dies ist der „greatest president ever“ – wird auch er von den gastfreundlichen Polen hereingebeten? Dies und mehr konnten die Besucher des diesjährigen Weihnachtsbasars im Rahmen des Sketches „Wer hat Weihnachten erfunden?“ erfahren, denn acht Realschülerinnen und -schüler der Klasse 6b hatten sich auf höchst amüsante Art mit den Weihnachtstraditionen anderer Länder auseinandergesetzt. Isst man in Frankreich tatsächlich eine Buche zum Fest? Oder was sonst könnte mit der „buche de Noël“ gemeint sein? Und hängen sich die Engländer tatsächlich „stinky socks“ ins Wohnzimmer? Und warum stellen die Iren Bier und Whiskey aufs Fensterbrett? Und in Russland ist ohnehin alles anders, da wacht Ded Moroz – Väterchen Frost – über den Winter, und das ziemlich streng. Mit dem „modernen Firlefanz“ der westlichen Länder hat der alte Zauberer wenig am Hut, schließlich gilt für ihn der julianische Kalender. Das alles interessiert Mister „the greatest President ever“ herzlich wenig, an die Geschichte aus der „holy bible“, aus der heiligen Bibel, glaubt er sowieso nicht. Schließlich gibt es nur den Einen, der Weihnachten erfunden haben kann. Zwei Aufführungen präsentierten die Nachwuchsschauspieler, und ihr wochenlanges Proben wurde mit begeistertem Applaus belohnt.